Die Neuerscheinungen von 2009
Band 75: Die Inschriften des Doms zu Halberstadt
Der Band enthält in 281 Katalognummern die Inschriften des Halberstädter Doms, darunter diejenigen des größten an einer Kirche erhaltenen Domschatzes in Deutschland. Sie spiegeln die Geschichte des Bistums, seiner Bischöfe und des Domkapitels seit dem 9. Jahrhundert sowie die Baugeschichte der gotischen Kirche wider. Häufig bieten die Inschriften durch die Aufnahme von liturgischen Texten oder Zitaten christlicher Autoren Erläurterungen und Reflexionen theologischer oder typologischer Sachverhalte. Die Schwerpunkte liegen neben den üblichen Inschriften des Totengedenkens, der Glocken und des Gebäudes insbesondere in der umfangreichen Überlieferung an Glasmalereien und im Domschatz, der unschätzbare Kunstwerke byzantinischer und niedersächsischer Herkunft enthält. Eine reiche Panunentensammlung erstreckt sich über die mittelalterlichen Epochen. Einzigartig sind die romanischen Wirkteppiche des 12. Jahrhunderts. Die Inschriften der frühen Neuzeit zeichnen die späte und sanfte Reformation des Halberstädter Doms in einem Geist gegenseitiger Toleranz nach.
Band 76: Die Inschriften der Lüneburger Klöster
Der Band 'Die Inschriften der Lüneburger Klöster' umfasst die Edition von ca. 330 Inschriften der Frauenklöster Ebsdorf, Isenhagen, Lüne, Medingen, Walsrode und Wienhausen bis zum Jahr 1700. Der Bestand bietet ein breites Spektrum an Inschriftenträgern von den bedeutenden mittelalterlichen Bildteppichen über die verschiedenen Gegenstände der Klosterausstattung bis hin zu Wandmalereien und Grabdenkmälern. In den Inschriften spiegelt sich die Entwicklung der Benediktinerinnen- und Zisterzienserinnenklöster, die Klosterreform im 15. Jahrhundert , die Durchführung der Reformation und die Umgestaltung zu evangelischen Damenstiften in besonderer Weise wider. Die mittelalterliche Frömmigkeit der Nonnen wird in den Inschriften ebenso anschaulich wie die Erneuerung der Frömmigkeit durch die evangelischen Konvente der Mitte des 17. Jahrhunderts.
Band 77: Die Inschriften der Stadt Greifwald
Der Band bietet die kommentierte Edition von 455 Inschriften der Stadt Greifswald von der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts bis zum Jahr 1650 und erfasst somit erstmals die epigraphischen Denkmäler einer Hansestadt des Ostseeraums. Die ältesten Grabplatten stammen aus dem für die Entstehung Greifswalds bedeutsamen Zisterzienserkloster Eldena. Sie wurden - außer für etliche Äbte - nicht, wie bisher behauptet, für Mönche des Klosters, sondern für Laien und Weltgeistliche angefertigt. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die Inschriften auf Insignien und Grabmälern aus der Gründungs- und Frühzeit der 1456 entstandenen Universität, in denen sich das Selbstbild ihrer Gründer und Gelehrten widerspiegelt. Besonders aufschlussreiche Zeugnisse für die Familiengeschichte des Greifswalder Patriziats und Bürgertums stellen die etwa 40 seit dem 14. Jahrhundert entstandenen Inschriften auf Grabplatten in den Pfarrkirchen St. Nikolai, St . Marlen und St. Jacobi dar, die teilweise über viele Generationen hinweg weitervererbt wurden.
Band 78: Die Inschriften der Stadt Baden-Baden und des Landkreises Rastatt
Der Band enthtält 541 Katalogartikel, von denen 112 bislang unveröffentlichte Inschriften behandeln. Einer besonders reichen Kopialüberlieferung ist es zu verdanken, dass neben den noch vorhandenen Inschriftenträgern auch annähernd 200 Texte von verlorenen Objekten Berücksichtigung finden konnten. Einen Schwerpunkt bilden die markgräfich badischen Grablegen im Kloster Lichtenthal sowie in der Stiftskirche zu Baden-Baden. Daneben illustrieren zahlreiche Inskriptionen die Alltags- und Sepulchralkultur weiterer Adelsfamilien der Region - darunter vor allem der Herren von Windeck - , aber auch des Stadtbürgertums und der Murgschifferschaft. Die zahlreiche Bildwerke und Paramente umfassenden Kunstsammlungen der Lichtenthaler Zisterzienserinnen sowie die Überlieferungen zu der in karolingischer Zeit errichteten Benediktinerabtei Schwarzach zeugen überdies von den langen Traditionen monastischer Frömmigkeit am Oberrhein.
Ihre IMH Redaktion.
19.09.09 - Das Regionet-Mobil in St. Goar
Mit der fahrbaren Forschungsstation "regioNet-mobil" macht sich das IGL ab September auf den Weg zu den Menschen im Land. Wo immer das weiße Auto mit dem regionalgeschichte.Net-Logo auftaucht, werden die Mitarbeiter des Instituts historische Dokumente sammeln, mit modernster Technik digitalisieren und die so gewonnenen Erkenntnisse anschließend sowohl im Netz als auch auf traditionellem Wege aufbereiten.
Die Tätigkeiten des Instituts für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz (IGL) lassen sich am treffendsten mit den drei Stichworten „Forschen – Vermitteln – Mitmachen“ umschreiben. Neben historischer Grundlagenforschung ist es ein Hauptziel der historisch-germanistischen Einrichtung, akademische Grenzen abzbauen und Menschen dazu zu ermutigen, ihr kulturelles Wissen in die Forschungsarbeit einzubringen. Konsequent verwirklicht das IGL diesen Ansatz seit einigen Jahren mit dem Internetportal regionalgeschichte.net. Eine Erfolgsgeschichte, denn dank modernster Internettechnologien bietet das Projekt mittlerweile auf über 4000 Seiten Informationen zur Geschichte der Städte und Ortschaften in verschiedenen Regionen von Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Das IGL ist bundesweit die einzige Institution, die historisch interessierte Laien auf breiter Basis in ein landesgeschichtliches Internetangebot einbindet.
Doch Geschichte im Internet erreicht bei weitem nicht jeden. So scheuen sich vor allem ältere Menschen oft vor der neuen Technik – obwohl gerade sie enorm viel landesgeschichtliches Wissen beizusteuern haben: „Die älteren Bürgerinnen und Bürger verfügen über z.T. umfangreiche Informationen zur Ortsgeschichte“, weiß der Leiter des Online-Projekts, Dr. Elmar Rettinger. „Historische Fotos, Urkunden, Dokumente, Sammlungen zur regionalen und lokalen Geschichte schlummern unbeachtet in vielen Schubladen und sind nach dem Ableben der Besitzer oftmals für immer verloren“ – wenn sie nicht den Weg in die Wissenschaft finden. Oder eben die Wissenschaft den Weg zu ihnen. So entstand im IGL vor einiger Zeit die Idee zum „regioNet-mobil“, einer fahrbaren Forschungsstation, die es den Historikern erlauben soll, selbst den Kontakt mit den Menschen vor Ort und ihrem kulturhistorischen Wissen herzustellen.
Diese Idee wird nun Wirklichkeit. Wo immer das weiße Auto mit dem regionalgeschichte.Net-Logo auftaucht, werden die Mitarbeiter des Instituts historische Dokumente sammeln, mit modernster Technik digitalisieren und die so gewonnenen Erkenntnisse anschließend sowohl im Netz als auch auf traditionellem Wege aufbereiten. Auf diese Weise wird auch eine Versorgungslücke geschlossen. Denn während die Vermittlung von Ortsgeschichte in größeren Städten durch staatliche Einrichtungen gewährleistet ist, bleiben die Gemeinden auf dem Land immer noch weitgehend unberücksichtigt. „Man muss zu den Menschen gehen, um sie für eine Sache zu begeistern. Dieses Konzept, das in anderen Bereichen, z.B. bei Wahlen, eine Selbstverständlichkeit ist, wird in der Geschichte noch kaum umgesetzt. Insofern ist das regioNet–mobil etwas völlig Neues“, freut sich Dr. Rettinger. Neben seiner Forschungsfunktion dient das Mobil auch als Schulungszentrum. Ziel ist es, die Medienkompetenz der Bürgerinnen und Bürger in Sachen Internet zu erhöhen, um sie direkt am Entstehungsprozess historischer Online-Inhalte beteiligen zu können. Mit kleinen Ausstellungen im Gepäck wird das Auto nicht zuletzt Präsenz bei regionalen und überregionalen Veranstaltungen zeigen.
Dieser innovative Ansatz hat auch die Politik überzeugt. Am Freitag, dem 18. September, wurde das regionet-mobil auf dem Campus der Johannes-Gutenberg Universität Mainz durch Kultusministerin Doris Ahnen überreicht. Das Ministerium finanzierte Auto und Austattung aus den Mitteln des Konjunkturpakets II. Erste Einsatztermine stehen schon fest: Am 1.10.2009, 20.00 Uhr, wird Dr. Elmar Rettinger das Projekt in Alzey vorstellen. Am 2./3.10.2009, 18.00–22.00 Uhr steht das Mobil dann in St.Goar, wo das IGL die Inschriften der Stiftskirche multimedial präsentieren wird.
Ihre IMH Redaktion
18.05.2009 - IMH wird zu DIO
Unter der technischen Leitung der neuen Digitalen Akademie in der ADW Mainz haben sich verschiedene Inschriften-Arbeitsstellen des interakademischen Editionsprojektes "Die Deutschen Inschriften" zusammengetan um ihre Inschriftenbände auch online verfügbar zu machen. Langfristiges Ziel des Projektes "Die Deutschen Inschriften-Online (DIO)" ist die Digitalisierung aller bisher erschienen DI-Publikationen. Im Laufe diesen Jahres wird die IMH-Webseite zu einem DIO-Portal erweitert, der Inschriftenbestand aus 5 Bände der Arbeitsstelle Göttingen soll hinzukommen. Die bisher beteiligten Arbeitsstellen aus dem Projekt:
Die Deutschen Inschriften des Mittelalters und der frühen Neuzeit - sind im einzelnen:
Inschriftenkommission der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Arbeitsstelle Göttingen
Inschriftenkommission der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Arbeitsstelle Greifwald
Inschriftenkommission der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz
Ihre IMH/DIO Redaktion.
11.03.2009 - IMH (INSCHRIFTEN MITTELRHEIN HUNSRÜCK) – EIN PROJEKT STELLT SICH VOR
von Susanne Kern
Ob gemalt, gehauen oder in Holz geritzt, in Latein oder Deutsch verfasst: Inschriften sind eine nicht zu unterschätzende, authentische Quelle für das jeweilige Bauwerk oder den jeweiligen Ort. Sie sind zum kulturellen Erbe zählende Zeugnisse aus der Vergangenheit, die direkt zu uns sprechen. Nur durch intensive wissenschaftliche Beschäftigung können sie der Nachwelt in Wort und Bild erhalten und letztlich auch vor der drohenden Zerstörung bewahrt werden. Die Informationen die sie liefern sind für vielfältige und interdisziplinäre historische Fragestellungen relevant.
Die Erforschung dieser Inschriften ab der nachrömischen Zeit bis zum Ende des 17. Jahrhunderts ist inzwischen ein europaweites, von den jeweiligen nationalen Institutionen in unterschiedlicher Intensität gefördertes Unternehmen. Bei dem interakademischen Editionsvorhaben „Die Deutschen Inschriften“ handelt es sich um ein bereits 1934 von den damals fünf Akademien der Wissenschaften in Deutschland und der Österreichischen Akademie der Wissenschaftenin Wien ins Leben gerufenes Forschungsunternehmen. Ziel des Vorhabens ist die möglichst vollständige Erfassung, Bearbeitung und Publikation der Inschriften des Mittelalters und der frühen Neuzeit. Die Forschungsstelle Inschriften der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz ist mit vier wissenschaftlichen Mitarbeitern und einer Fotografenstelle für die Bundesländer Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland zuständig. Neben dem Langzeitprojekt „Die Deutschen Inschriften“ ist die Akademie, zusammen mit dem Institut für Geschichtliche Landeskunde der Universität Mainz, auch verantwortlich für das Projekt „Inschriften Mittelrhein Hunsrück“ (IMH) das mit dem Erscheinen der Broschüre „Die Inschriften der evangelischen Kirche St. Peter in Bacharach“ nach knapp zwei Jahren abgeschlossen wurde.
Geboren wurde das Projekt aus der Idee, die gewichtigen Bände der Deutschen Inschriften auch für den interessierten Laien zugänglich zu machen. Dies war besonders für den Projektleiter Dr. Eberhard J. Nikitsch nach dem Erscheinen seines Bandes: „Die Inschriften des Rhein-Hunsrück-Kreises I (Boppard, Oberwesel, St. Goar), Die Deutschen Inschriften Band 60. Wiesbaden 2004“ ein dringendes Anliegen, bot doch dieser Band eine Fülle von abwechslungsreichen und interessanten Inschriften die zum größten Teil aus den bedeutenden Stifts- und Klosterkirchen am Mittelrhein, aus den Städten Oberwesel, Boppard und St. Goar stammen. Bereits zwei Jahre später im November 2006 konnte dann in Zusammenarbeit mit Dr. Elmar Rettinger vom Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz das Projekt gestartet werden. Gefördert wurde das Unternehmen von den rheinland-pfälzischen Ministerien für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau sowie Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur. Die dafür zur Verfügung stehende Summe wurde zur einen Hälfte aus Mitteln der EU-Gemeinschaftsinitiative LEADER+ finanziert, die andere Hälfte bestand aus Eigenleistungen der Mainzer Akademie der Wissenschaften und des Institutes für Geschichtliche Landeskunde, sowie aus einem namhaften Zuschuss des Wissenschaftsministeriums. Das Projekt setzt sich aus zwei Bereichen zusammen:
- Die digitalisierte Online-Version des Inschriftenbandes DI 60, die deutlich mehr leistet als nur die einfache Bereitstellung des Textes. Eine von Thorsten Schrade entworfene innovative Website www.inschriften-online.de, ist bereits seit Anfang April 2008 im Netz und bietet eine Reihe von zusätzlichen Serviceleistungen. So sind durch Suchmasken nun umfangreiche Recherchen über Inschriftentexte, Orte, Personen, Institutionen, Wappen, Initialen, Monogramme, Bilder und vieles andere möglich. Inschriften und ihre Forschungsergebnisse können nun durch kombinierte Abfragemöglichkeiten neu erschlossen und damit auch intensiver genutzt werden. Zudem ist ein ausführliches Glossar bereitgestellt worden.
- Die Herstellung von Einzel-Broschüren für insgesamt zwölf ausgewählte Kirchen des Rhein-Hunsrück-Gebietes. Es sind dies im Rheintal die evangelische Kirche St. Peter in Bacharach, die Pfarrkirche St. Severus und die ehemalige Karmeliterklosterkirche in Boppard, die ehemalige Propsteikirche St. Bartholomäus in Boppard-Hirzenach, die Liebfrauenkirche und St. Martin in Oberwesel sowie die evangelische Stiftskirche in St. Goar. Auf dem Hunsrück wurde die evangelische Kirche in Gemünden, die evangelische Kirche in Kastellaun, St. Michael in Kirchberg, die Stephanskirche in Simmern und St. Christophorus in Ravengiersburg bearbeitet. Die einzelnen Hefte haben je nach Bestand einen Umfang zwischen 20 und 94 Seiten. Sie sind reich bebildert und erschließen anhand eines durchnummerierten Rundganges alle erhaltenen und sichtbaren Denkmäler mit Inschriften aus dem Mittelalter und der Frühen Neuzeit bis 1689. Aus den dem Band „Die Deutschen Inschriften“ wurden die Transkriptionen der Inschriften und ihre Übersetzung unverändert übernommen. Dabei wurde auf die Wiedergabe epigraphischer und sonstiger hilfswissenschaftlicher Details ebenso wie auf den wissenschaftlichen Anmerkungsapparat verzichtet. Hinzugekommen sind dagegen in den Text eingestreute Exkurse die sich interessanten übergeordneten Themen widmen, wie zum Beispiel: Warum schrieb man Inschriften auf Bilder?, oder: Heiligenverehrung im Mittelalter: Warum betete man nicht direkt zu Gott?. Andere Exkurse widmen sich unterschiedlichen Inschriftenträgern wie etwa den frühchristlichen Grabsteinen, den Grabkreuzen und den Totenschilden, oder sie stellen einzelne Familien vor, so die Grafen von Katzenelnbogen, die Grafen von Sponheim, die Schenken von Schmidtburg und die Herren von Koppenstein. Ein größerer Exkurs beschäftigt sich mit Johann von Trarbach, Bildhauer und Schultheiß zu Simmern, einem der bedeutendsten Künstler der Renaissance der Rhein-Hunsrück Region. Neu ist auch ein umfangreiches Glossar, in dem epigraphische und kunsthistorische Fachbegriffe erklärt werden. Dass die fünf Hunsrückhefte schon jetzt, sozusagen im Vorgriff auf den erst Ende 2009 erscheinenden Inschriftenband „Rhein-Hunsrück II“ vorgelegt werden können, ist eine einmalige Ausnahme, die sich aus der LEADER+ geschuldeten Konstruktion des IMH-Projektes ergeben hat. Dies trifft auch für das Heft Bacharach zu. Insgesamt waren sieben Mitarbeiter mit der Realisation des Projektes beschäftigt. Sabrina Müller und die Verfasserin haben die Texte für die Broschüren geschrieben, die von Franziska Knolle typographisch gestaltet wurden. Das Layout der einzelnen Hefte ist wiederum Sabrina Müller zu verdanken. Dr. Andreas Kuczera war für den Datentransfer verantwortlich und Torsten Schrade war in den Bereichen Systemadministration, Webdesign, Datenkomplementierung und Programmierung tätig. Stefan Dumont entwarf die Flyer, die Plakate und den Schuber. Dominik Kasper betreute die Website. Dr. Elmar Rettinger verantwortete das Projektmanagement und Dr. Eberhard J. Nikitsch die wissenschaftliche Leitung. Sämtliche Broschüren können in den entsprechenden Kirchen für eine geringe Schutzgebühr erworben oder kostenlos im Netz heruntergeladen und ausgedruckt werden. Alle zwölf Broschüren zusammen in einem Schmuckschuber können in Simmern im dortigen Hunsrück-Museum zum Preis von 25 Euro bezogen werden.
03.11.2008 - Die Inschriften der Kirchen im Hunsrück
Einladung
zur öffentlichen Vorstellung der IMH-Broschüren
- Die Inschriften der kath. Pfarrkirche St. Christophorus in Ravengiersburg (IMH 8)
- Die Inschriften der evang. Pfarrkirche in Gemünden (IMH 9)
- Die Inschriften der kath. Pfarrkirche St. Michael in Kirchberg (IMH 10)
- Die Inschriften der evang. Pfarrkirche in Kastellaun (IMH 11)
- Die Inschriften der evang. Stephanskirche in Simmern (IMH 12)
am Freitag den 28. November 2008, 18.00 Uhr, im Schloß zu Simmern
Das Anfang 2007 ins Leben gerufene Projekt „Inschriften Mittelrhein-Hunsrück“ (IMH), das gemeinsam von der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz und dem Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e. V. getragen wird, hat es sich zum Ziel gesetzt, ausgewählte mittelalterliche und frühneuzeitliche Inschriften des Mittelrhein- und Hunsrückgebietes in einer für die breite Öffentlichkeit geeigneten und gut lesbaren Form zu präsentieren.
Basis des von der Europäischen Union und dem Land Rheinland-Pfalz geförderten Projektes bildet das von der Mainzer Akademie betriebene Langzeitvorhaben „Die Deutschen Inschriften“, in dem die Inschriften der Bundesländer Rheinland-Pfalz, Hessen und Saarland wisssenschaftlich erfaßt, bearbeitet und veröffentlicht werden. Die von Dr. Eberhard J. Nikitsch bearbeiteten Inschriften der Städte Boppard, Oberwesel und St. Goar am Mittelrhein liegen bereits gedruckt vor, die der Standorte auf dem Hunsrück sind kommentiert und werden in einem zweiten Band im nächsten Jahr publiziert werden.
Die heute in den Kirchen noch sichtbaren Inschriften befinden sich meist auf Grabdenkmälern und sind in Latein oder in altertümlichem Deutsch abgefaßt. Um diese meist mühsam zu entziffernden und oft schwer verständlichen Inschriften auch für die Allgemeinheit in verständlicher Form zugänglich zu machen, wurde im Rahmen des Projektes IMH zum einen eine Internet-Datenbank erstellt, zum andern innovativ konzipierte Broschüren verfaßt, in denen die Inschriften dafür geeigneter Kirchen ansprechend vorgestellt werden. Bereits erschienen sind die reich bebilderten Broschüren mit den Inschriften für Liebfrauen (IMH 1) und St. Martin (IMH 2) in Oberwesel, St. Bartholomäus in Boppard-Hirzenach (IMH 3), St. Severus (IMH 4) und die Karmeliterkirche in Boppard (IMH 5) sowie die der evangelischen Stiftskirche in St. Goar (IMH 6). Die einzelnen Broschüren werden den Kirchengemeinden von den Herausgebern kostenfrei zur Verfügung gestellt und können dort gegen eine Schutzgebühr erworben werden. Außerdem können die bereits erschienenen Hefte auf unserer Website als PDF-Datei heruntergeladen werden.
Mit Unterstützung von Landrat Bertram Fleck und Dr. Fritz Schellack, Leiter des Hunsrück-Museums, wollen wir am Freitag, den 28. November um 18 Uhr im Schloß zu Simmern diese Hefte in einem kleinen, musikalisch umrahmten Festakt der Hunsrücker Öffentlichkeit präsentieren. Herr Fleck wird ein einleitendes Grußwort sprechen. Das gesamte Projekt sowie die fünf neuen Hefte werden von Dr. Eberhard J. Nikitsch im Beisein von Dr. Elmar Rettinger vom Institut für Geschichtliche Landeskunde und der Autorin Susanne Kern in einem Lichtbilder-Vortrag vorgestellt.
Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie mit uns das Erscheinen der fünf neuen Hunsrücker Broschüren und deren Übergabe an die Kirchengemeinden mit einem Gläschen Wein feiern würden. Dazu laden wir Sie herzlich zu dem Festakt ein.
Ihre IMH Redaktion.
22.10.2008 - Historische Forschung und Öffentlichkeit: Erfolgreiche Veranstaltung in der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz
Nach den Grußworten von Prof Dr. Dr. Gerhard Wegner, Staatssekretär Michael Ebling und Prof Dr. Franz J. Felten stellten die Doktoren Eberhard J. Nikitsch und Rudolf Steffens die beiden Projekte "Inschriften Mittelrhein-Hunsrück" und "Digitales Flurnamenlexikon" vor. Unterstützt wurden die inhaltlichen Vorträge von Torsten Schrade, der die technische Realisierung und die Verwendung des Content Managment System Typo3 erklärte. Im Anschluss an die Vorträge fand im Foyer der Akademie ein Imbiss mit Umtrunk statt, wo sich für alle Interessierten die Gelegenheit bot, die Mitarbeiter der Projekte kennenzulernen und Fragen zu stellen. Bei Wein und belegten Brötchen wurde noch lange über die beiden Projekte gesprochen.
Im Foyer wurde auch der neue IMH-Schuber mit allen bisher erschienenen Inschriften-Broschüren zum Verkauf angeboten und fand reges Interesse bei den Besuchern. Selbstverständlich können all diese Broschüren auch hier heruntergeladen werden. Bei der Veranstaltung waren auch Vertreter der regionalen Presse zugegen. In der Allgemeinen Zeitung erschien am 25.10 ein Artikel, dessen Schwerpunkt allerdings eindeutig auf das neuen Projekt "Digitales Flurnamenlexikon" gelegt wurde.
Ihre IMH Redaktion.
08.10.2008 - Historische Forschung und Öffentlichkeit – die Projekte ›Inschriften Mittelrhein-Hunsrück‹ und ›Digitales Flurnamenlexikon Rheinland-Pfalz‹
Wann:
Mittwoch, 22.10.2008, 18:00 Uhr
Wo:
Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz
Geschwister-Scholl-Straße 2
55131 Mainz
Plenarsaal
Was:
Mit dem Projekt ›Inschriften Mittelrhein-Hunsrück‹ werden die von der Inschriftenkommission der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz gesammelten und edierten Inschriften der Region Mittelrhein-Hunsrück für eine interessierte Öffentlichkeit aufbereitet. Dies geschieht sowohl in einer im Internet zugänglichen Datenbank (www.inschriften-online.de), als auch in kleinen Broschüren, in denen die mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Inschriften ausgewählter Kirchen ansprechend beschrieben werden. Das von der EU und dem Land Rheinland-Pfalz geförderte Pilotprojekt startete Anfang 2007 und wird mit dieser Veranstaltung erfolgreich beendet; es soll dann auch in anderen Regionen fortgesetzt werden.
Das neue Projekt ›Digitales Flurnamenlexikon Rheinland-Pfalz‹ vereinigt die gesammelten Flurnamen in einer im Internet verfügbaren Datenbank und sichert so einen historisch bedeutenden Quellenbestand, der in Vergessenheit zu geraten droht. Dabei werden zunächst die Daten des Rheinhessischen Flurnamenarchivs – ein abgeschlossenes Unternehmen der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz – gesichert. Das Projekt fordert bewusst alle historisch Interessierten zur Mitarbeit auf, die dann wissenschaftlich begleitet wird. Am 22. Oktober wird es erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.
Beide Projekte entstanden aus einer Kooperation der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz und des Instituts für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e.V.. Sie sind funktionierende, erfolgreiche Beispiele der kürzlich von der Landesregierung begründeten ›Mainzer Wissenschaftsallianz‹, mit welcher der Wissenschaftsstandort Mainz manifestiert werden soll.
Alle Interessierten sind herzlich zur Projektvorstellung eingeladen. Wir würden uns freuen, wenn Sie auf den Termin hinweisen und darüber berichten könnten.
Ihre IMH Redaktion.
12.09.2008 - Broschürenpräsentation im Bopparder Rathaus
Mit mehreren Vorträgen und einer eindrucksvollen Leinwand-Präsentation wurde am 12.09.2008 auch in Boppard die Vorstellung der neuen Broschüren gefeiert. Dr. Elmar Rettinger, Dr. Eberhard J. Nikitsch und die Kunsthistorikerin Susanne Kern erläuterten erstmals auch die Funktionen und Möglichkeiten unserer IHM-Website. Wie üblich können die neuen Broschüren im Download-Bereich heruntergeladen werden. Der etwas verspätet erschienene, aber nichtsdestotrotz wertvolle Artikel der Bistumszeitschrift Paulinus zu unserem Event ist nun auch hier zu lesen.
Ihre IMH Redaktion.
05.09.2008 - "Die Inschriften sprechen zu uns" - In der evangelischen Stiftskirche St. Goar wird die neue IMH-Broschüre vorgestellt.
Nach einer interessanten historisch-theologischen Einführung des örtlichen Pfarrer Krammes über die Geschichte der Kirche und einem kurzen Grußwort des IGL-Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr. Franz J. Felten, präsentierte die Autorin Susanne Kern in einem gelungenen Vortrag die neue Broschüre den Versammelten. Für die Gastgeber trat der Meister des St. Goarer Hansen-Orden Helmut Kwiczorowski ans Mikrofon und fand einige passende Worte. Einen angemessenen Ausklang lieferte der Hansenabend in der Krypta der inschriftenreichen und stilvoll renovierten Kirche bei Wein und kleinere Leckereien. Wir danken dem Hansen-Ordens und der Weinbruderschaft St. Goar recht herzlich für die Gestaltung des Abends.
Die neue Broschüre kann gegen eine geringe Schutzgebühr in der Stiftskirche St. Goar erworben werden und steht selbstverständlich auch in unserem Downloadbereich als PDF-Format zur Verfügung.
Der Zeitungsartikel der regionalen Presse vom 11.09.2008 verrät ein wenig über die Geschichte der Pfarrkirche St. Goar und den Projekthintergrund. Wir danken der Rheinzeitung für die konstante Berichterstattung.
Ihre IMH Redaktion.
04.08.2008 - Die Veröffentlichung der neuen Inschriften Mittelrhein-Hunsrück-Broschüren rückt näher!
Am Freitag, den 5. September um 19.30 Uhr wird im Rahmen einer Veranstaltung des Hansen-Ordens und der Weinbruderschaft St. Goar die neue Broschüre IMH 6 „Die Inschriften der evangelischen Stiftskirche St. Goar“ im besagten Gotteshaus der Öffentlichkeit vorgestellt. Der örtliche Pfarrer Herr Krammes und die Kunsthistorikerin und IMH-Mitarbeiterin Susanne Kern werden den interessierten Zuhörer mit kurzen Vorträgen in das Thema einführen, anschließend gibt es – umrahmt von herrlichen Grabdenkmälern – einen Empfang in der romanischen Krypta der Kirche
Die drei noch ausstehenden Broschüren für die katholische Pfarrkirche St. Severus, die ehemalige Karmeliter-Klosterkirche in Boppard und die katholische Pfarrkirche St. Bartholomäus in Boppard-Hirzenach werden dann am 12. September um 19:00 im Alten Rathaus der Stadt Boppard unseren interessierten Regionalgeschichtefreunden vorgestellt. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie mit uns das Erscheinen und die Übergabe der Broschüren an die Kirchengemeinde mit einem Gläschen Winzersekt feiern würden. Das gesamte Projekt und die einzelnen Hefte werden von Dr. Elmar Rettinger und Dr. Eberhard J. Nikitsch zusammen mit der Autorin Frau Susanne Kern in kurzen Vorträgen vorgestellt.
Ebenso wie die bereits erschienenen Werke, sind auch die neuen Broschüren nach dem Präsentationstermin auf unserer Website zum Download verfügbar.
Ihre IMH Redaktion.
02.07.2008 - Reaktion der Lokalpresse: "Inschriften spiegeln Historie St. Martins"
Auch die zweite Präsentation einer Inschriftenbroschüre wird von der Presse wohlwollend zur Kenntnis genommen. Wir bedanken uns, auch im Namen der Inschriftenfreunde der Region für die gute Berichterstattung.
Wie gewöhnlich stellen wir die aktuellen Pressemeldungen über das Inschriften Mittelrhein-Hunsrück Projekt unseren Website-Besuchern zu Verfügung. Der Artikel liefert ein gutes Bild der St. Martins-Veranstaltung und vermittelt allen, die nicht persönlich anwesend sein konnten, einen Eindruck des Festaktes. Überzeugen Sie sich selbst!
Ihre IMH Redaktion.
01.07.2008 - Erfolgreiche Broschürenvorstellung in Oberwesel!
Die Broschüre ist Teil des Projektes „Inschriften Mittelrhein-Hunsrück“, das von der Mainzer Akademie in Zusammenarbeit mit dem Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e.V. getragen wird. Wie der Leiter des Projektes, Dr. Eberhard Nikitsch, erklärte, hat sich dieses zum Ziel gesetzt, die meist nur schwer lesbaren Inschriften des Mittelrhein- und Hunsrückraumes so zu präsentieren, dass sie für eine breite Bevölkerung zugänglich und lesbar sind. Die Historikerin Sabrina Müller, die auch das erste Heft über die Liebfrauenkirche bearbeitet hat, wies darauf hin, dass in St. Martin schon sehr früh damit begonnen wurde, alte Grabplatten wiederzuverwenden. Entweder wurden sie als Baumaterial zweckentfremdet, so zum Beispiel für die Treppenstufen in dem mit einem Wehrgang bekrönten Turm, „die passgenau aus Grabplatten zugeschnitten wurden“. Noch heute kann man auf den Stufen Buchstabenreste von Inschriften entdecken. Auch eine zweite Art der Wiederverwendung alter Grabplatten ist in der St. Martinskirche recht früh zu finden. „Not macht erfinderisch “, sagte die Historikerin unter Hinweis auf jene Art der Herstellung neuer Grabplatten. Ein Beispiel hierfür ist die Grabplatte des 1655 verstorbenen Propstes Philipp Saxler, auf der sich neben der Grabinschrift des Propstes Reste einer weitaus älteren Inschrift befindet.
Der Pfarrer von Liebfrauen und St. Martin in Oberwesel, Bernhard Jakobs, nahm die Vorstellung der jüngsten Publikation der Mainzer Akademie zum Anlass, um nachdrücklich an die Pfarrgemeinde, die Stadt und das Bistum zu appellieren, in ihren Anstrengungen zur weiteren Erhaltung und Pflege beider Kirchen nicht nachzulassen. „Es tut weh, zu erleben, wie manches zugrunde zu gehen droht“, sagte er unter Hinweis auf die zahlreichen renovierungsbedürftigen Wandmalereien aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Zu seinen „Träumen über eine weitere Ausgestaltung der St. Martinskirche“ gehöre nicht nur, dass derzeit noch zum Teil im Verborgenen ruhende religiöse Kunstwerke restauriert und ihren angestammten Platz in der Kirche wieder finden. Der Pfarrer sprach sich auch für den Erhalt des schon 1303 urkundlich erwähnten und damit ältesten Friedhofs am Rhein aus, wie für den Ausbau des gesamten Gartens um die Kirche und das angrenzende Pfarrhaus als einen „biblischen Martinsgarten“. „Es gilt, auch das Ambiente der Kirche lebenswerter zu gestalten“, betonte er .
Einen Überblick über die bisher erfolgten umfangreichen Renovierungsarbeiten gab Architekt Alwin Bertram aus Rüdesheim an der Nahe. Nachdem mit der Außenrenovierung einschließlich der Glasfenstersanierung in diesem Jahr die ersten beiden Bauabschnitte abgeschlossen werden konnten, startet im Juli mit der Sanierung des Turms und des Glockenstuhls ein weitere Bauabschnitt. Danach erfolgt die Erneuerung der Heizungsanlage und schließlich die Renovierung des gesamten Innenraums der an Kunstwerken so reichen St. Martinskirche.
Unsere Dank gilt Dr. Alfons Waschbüsch für die Pressemeldung.
Der Artikel erschien am 13.07.2008 in der Wochenzeitung des Bistums Trier "Paulinus" und darf auf unserer Website selbstverständlich nicht fehlen.
Ihre IMH Redaktion
27.06.2008 - Präsentation der neuen Broschüre in Oberwesel:
Auch ein Artikel aus der Katholischen Wochenzeitung Paulinus weist unter dem Titel "Eine Zeitreise ins Mittelalter" auf die St.Martins-Broschüre und die noch in Arbeit befindlichen Hefte für weitere Kirchen der Region Mittelrhein-Hunsrück sowie unsere Inschriften-Online Homepage hin. Wir möchten ihn unseren Besuchern nicht vorenthalten.
Im Anschluss an die Präsentation findet ein kleiner Umtrunk mit Wein und Geselligkeit statt. Die zahlreichen Inschriften, Wandmalereien und übrigen Kunstwerke der ehemaligen Stiftskirche können dann mit Hilfe der neuen Broschüre gemeinsam erkundet werden. Wir freuen uns über Ihr Erscheinen.
Ihre IMH Redaktion.
10.04.2008 - Reaktion der Lokalpresse:
Dieser Artikel aus der regionalen Presse der Mittelrheins (Rhein-Zeitung) macht noch einmal das hohe Interesse der Öffentlichkeit an den historischen Inschriften und deren Bedeutung für die Geschichte der Region deutlich. Da nicht alle Inschriftenfreunde die Rhein-Zeitung bekommen, stellen wir den Artikel hier zu Verfügung.
Ihre IMH Redaktion.
06.04.2008 - Inschriften Mittelrhein-Hunsrück startet ins Netz.
Am Sonntag den 06.04.2008 präsentierte Dr. Eberhard J. Nikitsch im Rahmen des Festakts "700 Jahre Grundsteinlegung Liebfrauenkirche Oberwesel" das Projekt "Inschriften Mittelrhein Hunsrück" der Öffentlichkeit.
Als Festredner referierte er in der Liebfrauenkirche Oberwesel zunächst über das Thema "Wem verdanken wir den Bau der Liebfrauenkirche von 1308? Zur Wiederentdeckung, Rekonstruktion und Bedeutung der Bauinschrift in den Chorfenstern."
Als besondere Jubiläumsgabe überreichte unsere Projektmitarbeiterin Sabrina Müller das erste Heft der innerhalb des Projektes entstehenden Broschürenreihe an Pastor Bernhard Jakobs. Titel: "Die Inschriften der katholischen Pfarrkirche Unserer Lieben Frau in Oberwesel". Die Broschüre steht Ihnen kostenlos in unserem Downloadbereich zur Verfügung.
Gleichzeitig können nun sämtliche Inschriften der Online-Datenbank im Volltext recherchiert werden. Das neue Online-Angebot ist sowohl unter wissenschaftlichen wie auch unter touristischen Aspekten eine interessante Anlaufstelle für historisch, philologisch, kunstgeschichtlich oder theologisch interessierte Menschen.
Wir freuen uns über Ihren Besuch auf unsere Webseiten, Ihre Anmerkungen und Ihre Kommentare zu unserem Projekt.
Ihre IMH Redaktion.

















